Redebeiträge

Miteinander reden, statt übereinander.

Bei dem ersten Showcase zur Yellow Edition stehen drei großartige Frauen auf der Bühne und wir reden gemeinsam über Rassismus und Diskriminierung im Alltag betroffener Menschen. Wir dürfen voller Stolz vorstellen:

Juliana Luisa
Gombe

Vereinsvorsitzende TOLL e.V.

Die gebürtige Angolanerin Juliana Luisa Gombe lebt seit 1996 in Deutschland. Juliana wurde für ihren großen, warmherzigen und ausdauernden Einsatz für ausländische Kinder und Jugendliche in Magdeburg bereits mehrfach ausgezeichnet.

Toleranz zu lernen und zu leben ist das Ziel des Vereins TOLL e.V., dessen Konzept von Juliana Luisa Gombe (Vereinsvorsitzende) entwickelt wurde. Der gemeinnützige Verein Toleranz Lernen und Leben e.V. dient der Integration von Flüchtlingen und Migranten, schwerpunktmäßig von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Auszeichnungen

Im Mai 2015 wurde sie als Botschafterin für Demokratie und Toleranz in Berlin geehrt. Darüber hinaus erhielt sie im September 2015 die Goldene Henne in der Kategorie Charity. Ebenfalls 2015 wurde ihr der Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt in der Kategorie für besonderes individuelles Engagement in der Ausländer- und Flüchtlingsarbeit verliehen.
Im November 2016 wurde sie zur Botschafterin des Landesfrauenrates ernannt. Im Mai 2018 wurde sie von dem Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Catarina
Gombe

Aktivistin und Bildungsreferentin

Die Aktivistin und Bildungsreferentin Catarina Gombe arbeitet mit Jugendlichen und jungen Erwachsene zu den Themen Rassismus und Antisemitismus. Das Wichtigste an ihrer Arbeit empfindet Catarina das empowern von jungen Menschen, die von Rassismus und Antisemitismus betroffen sind. Als freiberufliche Tanzlehrerin ermutigt sie ihre Schüler*innen selbstbewusst aufzutreten.

Leonie Claire
Recksiek

Freie Autorin

Die freie Autorin Leonie Claire Recksiek hat in Weimar Medienwissenschaft und in Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert.

In ihren Texten bearbeitet sie kulturjournalistische Themen. Die Reaktionen auf ihren Artikel „Ich bin weiß und ich bin schwarz“, der bei jetzt.de im Herbst diesen Jahres veröffentlicht wurde, zeigten ihr eine starke Verunsicherung, auch im engsten persönlichen Umfeld im Umgang mit der Lebensrealität schwarzer Menschen in Deutschland. Dies motivierte sie dazu, den Fokus ihrer Arbeit verstärk auf die Themen Diskriminierung, Rassismus und Identität zu richten.

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